Inspirationsquelle Kochbuch

„Hmm, was koch ich denn heute?“
Diese Frage stelle ich mir gefühlt jeden Tag. Jeden Tag aufs Neue habe ich leider absolut keinen Plan, wie ich sie beantworten soll. Hand auf’s Herz: Wer kennt’s?
Mittlerweile gibt es haufenweise Homepages, die Rezepte sammeln und nach Anlass, Zutaten und was-weiß-ich gliedern. Das ist total praktisch, wenn man schon in etwa weiß, wohin die kulinarische Reise gehen soll, da man dank der Filteroptionen ziemlich schnell zum Ziel kommt. Leider ist das bei mir so gut wie nie der Fall und ich habe nicht mal die Spur einer Inspiration dafür, was auf meinem Teller landen soll.

Meinen ultimativen Tipp für solche Situationen habe ich bereits in einem älteren Beitrag kurz beschrieben: Kochbücher!
Und mit „Kochbücher“ meine ich nicht diese lieblos runtergeschriebenen „Studentenküche“-Ratgeber-Kochbücher mit schlecht fotografierten Spaghetti Bolognese.
Nein, ich meine richtige Kochbücher – mit Menschen dahinter und ein paar Zeilen ihrer Geschichte vorneweg. Es tut nämlich richtig gut, zu lesen, dass man nicht die einzige Person auf diesem Planeten ist, die nie weiß, was sie essen soll und dass man sich anscheinend davon heilen kann.

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Das Wichtigste an einem Kochbuch ist, meiner Meinung nach, aber die Optik. Ein hübsch aufgemachtes Buch aus  hochwertigem Papier macht einfach viel mehr Spaß, als eines, das irgendwie lieblos und zweckmäßig dahingeklatscht wurde und an der Bindung schon auseinander fällt. Oder mit Ringbindung gemacht wurde. Huäh!
Eine große Rolle spielt für mich auch die Qualität der Fotos. Die Gerichte sollten bestmöglich dargestellt werden, um zum Nachkochen, oder Abwandeln, anzuregen. So doof es klingt, aber: Je schöner das Essen aussieht, desto eher bekomme ich Lust, selber kreativ zu werden.

Das sind auch die Gründe für meinen neuesten Zuwachs im Bücherregal. Und siehe da: Wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich kochen soll, gehe ich einfach die bebilderten Seiten durch und suche mir ein Gericht aus, was mich optisch anspricht und koche es nach, oder wandle das Rezept etwas ab. Fertig. Simple as that.
Ich hoffe, dieser kleine Beitrag hilft euch, die Rezeptflaute zu überwinden und frischen Wind in eure Küche zu bringen.

Für diejenigen, die sich für (vegane) Vollwertküche und/oder zuckerfreie Rezepte interessieren, ist hier noch die kurze Liste der abgebildeten Buchtitel (alle auf Englisch):

*Ella Woodward: Deliciously Ella
*Ella Woodward: Deliciously Ella Every Day
*Angela Liddon: The Oh She Glows Cookbook

*Amy Chaplin: At Home In The Wholefood Kitchen

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2 Gedanken zu “Inspirationsquelle Kochbuch

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